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Ein Klosterbergspaziergang als Geburtstagskalender

Der Klosterberg ist der letzte unbebaute Hügel am Rand der Altstadt von Deggendorf. Nicht umsonst ist er ein beliebtes Ziel für Spaziergänger, denn er bietet die beste Aussicht auf Deggendorf und seine wunderschöne Umgebung. Für die Bewohner der Altstadt und der Stadtau ist er die Klimaanlage, um so wichtiger, je mehr die Klimaerwärmung fortschreitet.
Der Nordhang – hier von der Haslacherstraße aus gesehen – war immer schon eine Wiese. Seine tiefgründige Humusschicht beherbergt nicht nur eine reichhaltige Pflanzen- und Kleintierwelt, sie ist Wasserspeicher und puffert den Regen, der ja immer heftiger ausfällt.

Zeichnungen und Text von Ernst Friedl
erhältlich bei Bücher Pustet

Dass der Klosterberg keine Brache darstellt, die „in Wert gesetzt“ werden muss (monetär), sondern von unschätzbarem immateriellen Wert für die Stadt ist, das will der Kalender zeigen. Begeisterte Hobbyfotografen haben den Harmonie ausstrahlenden landschaftlichen Reiz  genauso wie wunderschöne Details der Wiesenhänge in Bildern eingefangen. Und sie setzen sie in Bezug zu den Aspekten, die es verbieten, dieses Stadtidyll zu zerstören.
‚UNSER Klosterberg‘, wie er ist und zu Deggendorf gehört, das ist die Botschaft des Kalenders und die Überzeugung der bislang 5100 Bürger, die gegen seine Bebauung unterschrieben haben.

Möge er erhalten bleiben!

Aus dem Vorwort:
Ums ‚richtige‘ Erben geht es … in der vorliegenden Schrift.
.. Zum einen beschreibt der Autor darin das geistige Erbe, das die Nachfahrinnen von Maria Ward in Deggendorf hinterlassen haben. … Zum anderen ist ihm ‚Die Zukunft des Erbes‘ ein Herzensanliegen, vor allem die Frage, was aus dem Klosterberg werden soll. …

Vielleicht kann Maria Ward selbst den Entscheidungsträgern … einen Rat geben, damit diesem [Berg] nicht seine Seele genommen wird: ‚Es ist kein Winkel im Haus, in dem man nicht Gutes tun kann, wenn man nur will.‘

Werner Friedenberger,
Stellv. Chefredakteur, Passauer Bistumsblatt



„Im März 2018 erfuhr ich aus der Zeitung von den Bebauungsplänen der Stadt Deggendorf. Im Stadtrat wurde dazu die Meinung vertreten, dass ein landwirtschaftlich genutztes Grundstück wohl kaum schützenswerte Natur sei. Daraufhin bin ich ein Jahr lang über den Klosterberg gegangen und habe den Wechsel der Jahreszeiten dort beobachtet und fotografiert.
Diese Broschüre enthält eine kleine Auswahl der Fotos und dazu Gedichte, die ausdrücken sollen, was mich dabei bewegt hat.
Wenn der Berg bebaut wird, soll die Broschüre zeigen, was wir verloren haben. „

Marcel Chase